Bundesliga
9. Spieltag
Samstag | 07.11.2026 | 15.30 Uhr
Borussia Mönchengladbach: Batz - Hashioka, Sander, Chiarodia - Scally, Uno, Neuhaus (77. Itakura), Ullrich, Mohya (77. Castrop), Hack (77. Kühn) - Machino (68. Lidberg)
SC Paderborn 07: Noll - ter Horst (68. Götze), Scheller, Hansen - Curda, Obermair - Castaneda - Baack (68. Ulrich), Vidovic - Marino (85. Philippe), Pieringer (52. Tigges)
Tore:
keine
Zuschauer:
51.581, Borussia-Park
Schiedsrichter:
Timo Gerach
SCP07-Cheftrainer Ralf Kettemann wechselte im Vergleich zum 1:0 in der Bundesliga gegen den Hamburger SV zweimal: Für Ulrich und Tigges starteten Baack und Pieringer.
Im Borussia-Park war die Stimmung unter den mehr als 50.000 Zuschauern sehr gut. Zu Beginn nicht mit dabei sein konnten anfangs leider rund 700 SCP-Fans, da ein eingesetzter Entlastungszug umgeleitet werden musste. Immerhin waren die Fans dann zur zweiten Hälfte dabei.
Auf dem Rasen versuchten die Gastgeber, über schnelle Umschaltmomente gefährlich zu werden. Die Defensive unseres Sportclubs stand aber sicher. Nach einer kurz ausgeführten Ecke hatte Baack die erste gute Chance (27.). Eine Minute später war es Curda, dessen Abpraller nur knapp am Gladbacher Tor vorbeistrich.
Doch auch die Gastgeber wurden jetzt gefährlich: Nach einem langen Ball passte Mohya auf Hack, dessen Lupfer über Noll, aber auch über das Tor hinwegflog (31.). Vier Minuten später bejubelte Gladbach den vermeintlichen Führungstreffer durch Scally. Vor seinem Treffer hatte er allerdings Noll gefoult, weshalb Schiedsrichter Gerach das Tor zurücknahm. Die Borussia setzte weiter nach, den Kopfball von Chiarodia sowie den Schuss von Scally entschärfte Noll aber jeweils stark (45./45.+1).
Nach der Pause tasteten sich beide Teams zunächst ab. Beide waren darum bemüht, dem Gegner nicht durch eigene Fehler in die Karten zu spielen. Den ersten nennenswerten Schuss hatte Vidovic (58.).
Nach einer längeren Leerlaufzeit kam Curda zum Abschluss, er verzog nur knapp links vorbei (76.). Beide Cheftrainer nahmen einige Wechsel vor, um der Partie noch mal die entscheidende Wendung zu geben. Unser Sportclub hatte deutlich häufiger den Ball (59 Prozent), konnte diese Überlegenheit aber nicht gewinnbringend einsetzen.
Es war eine intensive Partie, in der unser Sportclub in der ersten Hälfte bei einigen Gladbacher Chancen das Glück auf seiner Seite hatte. Nach der Pause neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken.