2. Bundesliga
34. Spieltag
Sonntag | 17.05.2026 | 15.30 Uhr
VfL Wolfsburg: Grabara - Belocian, Vavro, Koulierakis - Kumbedi (85. Predes), Gerhardt (74. Majer), Maehle, Svanberg (65. Lindström), Eriksen - Pejcinovic, Daghim (65. Amoura)
SC Paderborn 07: Seimen - Brackelmann, Scheller, Hansen - Curda, Klaas (59. Tigges), Castaneda, Sticker - Müller (59. Bätzner), Marino (78. Michel), Bilbija (85. Götze).
Tore:
keine
Gelb-Rote Karte:
Sticker (90.+4)
Zuschauer:
27.800 (ausverkauft), Volkswagen-Arena (Wolfsburg)
Schiedsrichter:
Benjamin Brand
SCP07-Trainer Ralf Kettemann wechselte im Vergleich zum 2:0 im letzten Saisonspiel beim SV Darmstadt 98 einmal: Für den gelbgeseperrten Mika Baur kam in die Startelf.
Die Partie begann stimmungsvoll in der ausverkauften Volkswagen-Arena. Unser Sportclub spielte mutig und hatte die erste große Chance, als Castaneda mit einem Weitschuss den Pfosten traf (9.).
Die Gäste hatten in den ersten 20 Minuten häufiger den Ball (55 Prozent) und gewannen auch deutlich mehr Zweikämpfe. Das sah gut aus.
Nach einer halben Stunde kamen auch die Wolfsburger gefährlich vor das SCP07-Tor: Maehle kam frei zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig. Zwei Minuten danach lief Daghim alleine auf Seimen zu, der aber einmal mehr seine Klasse zeigte und parierte.
In der zweiten Hälfte begann wie der erste Durchgang. Beide Teams hatten großen Respekt voreinander und waren darum bemüht, keine Fehler zu machen. Der VfL hatte mehr Chancen, war aber nicht zwingend. Gefährlich wurde es bei Standard-Situationen – Eriksen trat einen Freistoß gut, doch Seimen war zur Stelle (66.).
Unser SCP07 kämpfte leidenschaftlich und warf sich in jeden Ball. Sechs Minuten vor Schluss hatte Bilbija die Riesenchance zur Führung, sein Ball wurde aber vor der Linie geklärt. Jonah Sticker sah zum Abschluss der Partie die gelb-rote Karte und wird damit im Rückspiel fehlen. Insgesamt verdiente unser Team sich am Ende das gute Ergebnis für das Rückspiel am Montag.
Unser SCP07 zeigte eine starke kämpferische Leistung und meisterte die Drucksituation im Relegations-Hinspiel gut. Im Rückspiel ist alles drin.