2. Bundesliga
34. Spieltag
Sonntag | 17.05.2026 | 15.30 Uhr
SC Paderborn 07: Seimen - Brackelmann, Hansen, Scheller - Curda, Baur, Castaneda (73. Klaas), Sticker (83. Mohr) - Bätzner (59. Michel), Marino (83. Okpala), Bilbija (73. R. Müller)
Karlsruher SC: Bernat - Kobald, Franke, Rapp - Jung (58. Pinto Pedrosa), H.-K. Kwon (46. A. Müller), Herold, Förster (85. Burnic), Wanitzek - Ben Farhat (58. Schleusener), Fukuda
Tore:
1:0 Bilbija (20.)
1:1 Schleusener (75.)
1:2 Fukuda (79.)
2:2 Klaas (85.)
Zuschauer:
14.640, Home Deluxe Arena
Schiedsrichter:
Dr. Robin Braun
Im Vergleich zum Spiel in Elversberg wechselte SCP07-Cheftrainer Ralf Kettemann zweimal: Für den etwas angeschlagenen Ruben Müller kam Nick Bätzner in die Startelf. Zudem rückte nach dem Aufwärmen Mattes Hansen für den angeschlagenen Kapitän Felix Götze ins Team.
Unserem SCP07 war sofort anzumerken, dass die Mannschaft auf Wiedergutmachung brannte. Die erste Riesenchance hatte Marino, der von der linken Seite knapp rechts vorbeizog (9.). Auf der Gegenseite hielt Keeper Seimen sein Team durch eine starke Parade gegen Fukuda im Spiel (13.).
Großer Jubel dann in der 20. Minute: Nach einem schönen Lauf von Castaneda legte dieser auf Bätzner ab, dessen Schuss noch von KSC-Keeper Bernat entschärft wurde. Doch Bilbija stand goldrichtig und staubte zur Führung ab.
Die Gastgeber drückten weiter, der Treffer tat richtig gut, das Offensivspiel lief rund. Den Torschrei auf den Lippen hatte Baur, als sein Schuss links an den Außenpfosten prallte (37.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Bätzner fdie Führung für unseren SCP07 weiter ausbauen können – sein Schlenzer ging aber knapp vorbei (45.+1).
In der zweiten Hälfte tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Mehr Ballbesitz hatte aber weiterhin unser SCP07. Auch gewannen die Gastgeber mehr Zweikämpfe. Die erste richtig gute Gelegenheit hatte Marino (60.). Vier minuten später hielt Bernat den Schuss von Curda. Angeschlagen musste dann Castaneda vom Platz, für ihn kam Klaas auf den Rasen (73.).
Fast aus dem Nichts kam der KSC zum Ausgleich durch Schleusener (75.). Und es kam noch schlimmer: Vier Minuten später drehten die Gäste durch Fukuda die Partie.
Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf – der eingewechselte Klaas traf zum Ausgleich (85.). Es war noch mal richtig Stimmung in der Home Deluxe Arena, der Glaube an den Sieg war da. Am Ende blieb es aber beim Unentschieden.
Es war deutlich mehr drin. Unser SCP07 hatte zahlreiche gute Torchancen, vergab allerdings zu viele davon. Der KSC präsentierte sich in der zweiten Hälfte hingegen effizent.