Tjark Scheller spielt den Ball an seinem Gegenspieler aus Freiburg vorbei.

Nur das Tor fehlt

SCP07 verliert Heimspiel 0:1 gegen Freiburg

Unser SCP07 hat das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison in der Home Deluxe Arena mit 0:1 (0:1) gegen den SC Freiburg verloren. Dabei hätte sich das Team nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause den Ausgleich verdient gehabt. 

Daten & Zahlen

SC Paderborn 07: Noll - ter Horst (82. Sticker), Scheller, Hansen (89. Mohr) - Curda, Obermair - Ulrich (74. Batista Meier), Castaneda - Philippe (46. Tigges), Pieringer (82. Marino), Vidovic

SC Freiburg: Backhaus - Treu, Ginter, Lienhart, Makengo - M. Eggestein, Engelhardt (81. Yilmaz), Beste (74. Kübler), Y. Suzuki (81. Goto), Scherhant (74. Grifo) - Matanovic

Tor:
0:1 Eggestein (26.)

Zuschauer:
15.000 (ausverkauft), Home Deluxe Arena

Schiedsrichter:
Dr. Max Burda

Spielverlauf

SCP-Cheftrainer Ralf Kettemann wechselte im Vergleich zum 0:0 in Mainz einmal: Für den in der Woche angeschlagenen Marino rückte Neuzugang Philippe in die Startelf. 

Die erste Chance hatte direkt unser Sportclub, als Pieringers Schuss von Backhaus nur mit Mühe gehalten wurde (1.). Auf der Gegenseite zeichnete sich Noll in der fünften Minute mit einer starken Parade gegen Matanovic aus. Die Gäste blieben bei ihren Offensivaktionen gefährlich, doch auch unser SCP07 präsentierte sich mutig. 

Das erste Tor erzielten trotzdem die Gäste: Eggestein traf nach mehreren geblockten Schüssen zur Führung der Freiburger (26.). Das 1:0 war nicht unverdient, hatte der SC doch zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Torschüsse auf dem Konto. 

Doch das Kettemann-Team blieb dran und erspielte sich einige Chancen sowie Eckbälle. Etwas Zählbares kam aber leider nicht dabei heraus. In der Halbzeit wurde Tigges für Philippe eingewechselt. 

Nach der Pause kam unser SCP07 durch Pieringer (51.) und Tigges (52., 53.) zu aussichtsreichen Chancen, im Abschluss fehlte aber das letzte Quäntchen. Pech hatte Ulrich, dessen Schuss nur knapp vorbeiging (64.). Die Gastgeber waren jetzt klar tonangebend, hatten nach einer Stunde bereits mehr Gelegenheiten als in der gesamten ersten Hälfte. Der Ausgleich wäre verdient gewesen. 

Von Freiburg kam offensiv nicht mehr viel, die Gäste standen tief. 60 Prozent Ballbesitz für das Kettemann-Team war ein Beleg für die Dominanz. Ein Treffer fiel aber leider nicht mehr. 

Fazit

Unser Sportclub präsentierte sich nach der Pause deutlich gefährlicher, hatte einige Möglichkeiten und hätte sich auch das Tor verdient. Allerdings war die Chancenverwertung nicht optimal. Der Auftritt in der zweiten Hälfte macht trotzdem Mut für die kommenden Aufgaben.