Ein Junge dribbelt sich in der SCP07-Fußballschule durch einen Slalom-Parcours. Im Hintergrund stehen noch weitere Teilnehmer, alle tragen blaue Trikots.

Jahr der Schule

Aktion der DFL, der DFL-Stiftung und Vereine

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), seine Landesverbände, die DFL Stiftung sowie die Klubs des deutschen Profifußballs wie beispielsweise der SC Paderborn 07 bündeln ihre Kräfte, um Bewegung und Sport im Schulalltag nachhaltig zu stärken. Vor dem Hintergrund des bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr gewinnt ein strukturiertes, niedrigschwelliges Sportangebot an Schulen weiter an Bedeutung.

Im vom DFB ausgerufenen „Jahr der Schule“ werden bestehende Aktivitäten ausgebaut und besser verzahnt. Ein zentraler Baustein ist die „Schule des Kleinfeldfußballs“, die auf der Trainingsphilosophie Deutschland basiert. Das 3-gegen-3-Format ermöglicht mit geringem Material- und Platzbedarf intensive Bewegung, maximale Beteiligung und einen einfachen Zugang zu Ballsportangeboten im schulischen Alltag.

Begleitend hat der DFB gemeinsam mit Landesverbänden, der DFL Stiftung und Profiklubs eine bundesweite Fortbildungsoffensive gestartet. Dabei werden neben Trainerinnen und Trainern auch Lehrkräfte geschult. Ergänzend engagieren sich zahlreiche Klubs über das Programm „Bundesliga bewegt“ seit Jahren an Schulen und Kitas, insbesondere für benachteiligte Kinder. Eine Analyse der DFL Stiftung zeigt: Jeder investierte Euro erzielt mehr als den doppelten gesellschaftlichen Mehrwert.

Die Initiatoren reagieren damit auf alarmierende Zahlen zur Bewegungsarmut von Kindern und Jugendlichen. Verbände und Profiklubs sind sich einig: Bewegung ist eine grundlegende Voraussetzung für Bildungserfolg, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe.

Hannes Wolf, DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung: 
„Wir brauchen ein gutes Sportangebot in unserer Gesellschaft, das ist ein wichtiger Teil des Großwerdens. Einfachheit ist dabei an Schulen der Schlüssel, vor allem in der Organisation, damit die Umsetzung leicht möglich ist. Die Kinder müssen mehr spielen, wir Erwachsenen weniger reden. Das 3 gegen 3 ist kein Zaubermittel, aber es ist die beste Möglichkeit für Kinder, Sport zu treiben. Nur Spielen bildet Ganzheitlichkeit ab.“

Franziska Fey, Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung:
„Sport und Bewegung sind für junge Menschen unverzichtbar. Sie fördern die körperliche, soziale sowie geistige Entwicklung und schaffen gleichzeitig Räume für Teilhabe, Begegnung und gegenseitiges Verständnis. Mit ihrem Engagement, ihrer Reichweite, und ihren großen Netzwerken sind die Profiklubs geschätzte Partner vor Ort, übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und sichern gleichzeitig die sportliche Basis von morgen.“

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