Marvin Pieringer im Duell mit seinem Stuttgarter Gegenspieler Chabot.

Grandios gekämpft

SCP07 0:1 im DFB-Pokal gegen Stuttgart

Unser SCP07 hat das DFB-Pokal-Heimspiel am Mittwoch in der Home Deluxe Arena mit 0:1 (0:0) gegen den VfB Stuttgart verloren. Dabei agierte unser Sportclub lange in Unterzahl. 

Daten & Zahlen

SC Paderborn 07: Schubert - ter Horst (75. Hansen), Götze, Sticker (75. Scheller) - Curda, Lippmann - Castaneda, Baack - Müller (69. Obermair), Pieringer (69. Tigges), Zeitler (58. Marino)

VfB Stuttgart: Bredlow - Assignon (62. Führich), Hendriks, Chabot (62. Jaquez), Mittelstädt - Prömel, Stiller (46. Karazor), El Khannouss, Undav (90.+2 Pejcinovic), Leweling - Demirovic

Tor:
0:1 Undav (90.) 

Rote Karte: Curda (SCP, Foulspiel, 37.)

Zuschauer:
14.846, Home Deluxe Arena

Schiedsrichter:
Florian Badstübner

Spielverlauf

SCP07-Cheftrainer Ralf Kettemann nahm im Vergleich zum 1:0 in der Bundesliga gegen den Hamburger SV acht personelle Wechsel vor. Schubert, Götze, Sticker, Lippmann, Baack, Müller, Pieringer und Zeitler kamen für Noll, Scheller, Hansen, Ulrich, Obermair, Vidovic, Tigges und Marino ins Spiel.

Auf der Südtribüne zeigten die Fans vor dem Anpfiff eine beeindruckende Choreografie – mit einem riesigen SCP über die gesamte Tribüne. Hut ab, das war stark!

Auf dem Rasen hatte Zeitler die erste Chance (3.). Zwei Minuten später war es erneut der junge Außenbahnspieler, der gefährlich vor das VfB-Tor kam. Es war in den ersten Minuten ein wahrer Offensivlauf unseres Sportclubs: Pieringer traf mit dem Kopf den Pfosten (5.), in der siebten Minuten hielt Bredlow stark gegen Lippmann. Kurz danach war es Zeitler zum Dritten (9.). 

Unser SCP07 hatte in den ersten 15 Minuten 62 Prozent Ballbesitz, gewann 70 Prozent der Zweikämpfe – es war eine dominante Vorstellung. 

In der Folge konnten sich die Stuttgarter zeitweise etwas befreien. Große Aufregung dann in der 37. Minute: Nach einer Grätsche von Curda gegen El Khannouss zeigte Badstübner die Rote Karte. Es folgte einiges an Aufregung und beide Teams gerieten aneinander. Aufgrund der Unterzahl zog sich unser Sportclub natürlich etwas zurück und agierte mehr gegen den Ball. 

In der Halbzeit wechselten die Gäste – für Stiller kam Karazor. In der 66. Minute hielt Schubert sein Team mit einer starken Parade gegen Demirovic im Spiel. Zwei Minuten später das gleiche Duell: Wieder war Schubert der Sieger, der sich danach entsprechend und verdient feiern ließ. 

Das Kettemann-Team war jetzt mehr und mehr in der Defensive gefordert. 39 Prozent Ballbesitz und insgesamt 13 Torschüsse der Stuttgarter waren die Folge. Es entwickelte sich ein wahrer Pokal-Fight. 

Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatte Jaquez eine gute Gelegenheit für die Gäste, verzog aber links vorbei. Schubert war es dann erneut, der wieder gegen Demirovic grandios hielt (87.).

Kurz vor dem Ende war es dann Undav, der mit seinem ersten Torschuss zur Entscheidung traf. 

Fazit

Es war eine starke Leistung unseres Sportclubs. Vor allem in der Anfangsphase dominierte das Team den VfB. Der Platzverweis war dann natürlich ein Rückschlag, trotzdem blieben die Gastgeber dran und hatten auch ihre Chancen. Doch in der zweiten Hälfte dominierten die Gäste und trafen spät zum Sieg.