2. Bundesliga
24. Spieltag
Samstag | 28.02.2026 | 13.00 Uhr
SC Paderborn 07: Seimen - Brackelmann (83. Sticker), Götze, Scheller - Curda, Baur, Castaneda (67. Hansen), Obermair - Klaas (36. Bätzner), Marino (67. Tigges), Müller (67. Okpala)
Hertha BSC: Ernst - M. Dardai, Leistner, Gechter (74. Sessa) - Eitschberger (46. Kolbe), Cuisance (46. Klemens), Seguin, Karbownik - Reese, Schuler (46. Brekalo), Winkler (83. Grönning)
Tore:
1:0 Klaas (7.), 2:0 Scheller (20.), 2:1 Schuler (39.), 3:1 Bätzner (45.+4), 4:1 Baur (65./FE), 5:1 Obermair (68.), 5:2 Brekalo (70.)
Zuschauer:
14.736, Home Deluxe Arena
Schiedsrichter:
Frank Willenborg
Im Vergleich zum 0:0 in Bochum wechselte SCP07-Cheftrainer Ralf Kettemann dreimal: Für Jonah Sticker, Steffen Tigges und Sven Michel kamen Calvin Brackelmann, Stefano Marino und Ruben Müller in die Startelf.
Die erste Chance des Spiels hatte unser SCP07, als Obermair sich auf der linken Seite gut durchsetzte, sein Schuss aber von Ernst im Hertha-Tor pariert wurde (5.). Nur zwei Minuten später war es soweit: Nach einer gezielten Flanke von Obermair lief Klaas genau richtig in den Strafraum und drückte den Ball zur Führung über die Linie. Die Gastgeber hatten das Geschehen im Griff, 72 Prozent Ballbesitz und 4:0-Torschüsse (12.). Die Überlegenheit machte sich bezahlt: Nach einer Ecke von Obermair kam Scheller zunächst per Kopf zur Chance und verwertete dann den Abpraller zum 2:0 (20.).
Noch in der ersten Hälfte musste der angeschlagene Klaas vom Platz, für ihn kam Bätzner in die Partie (36.). Kurz danach gelang Hertha BSC mit dem ersten Abschluss der Anschlusstreffer durch Schuler (39.). Kurz vor der Halbzeit war es Müller, dessen Kopfball nur wenige Zentimeter am gegnerischen Tor vorbeiging (44.). Eine Minute später zog der starke Marino aussichtsreich drüber. Doch damit nicht genug: Der eingewechselte Bätzner traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum hochverdienten 3:1 (45.+4).
In der Pause wechselten die Gäste dreimal und versuchten, etwas mehr Spielanteile zu bekommen. Doch Paderborn hielt dagegen – und bejubelte das vermeintliche 4:1 durch ein Eigentor von Klemens. Allerdings stand Curda bei der Kopfball-Verlängerung knapp im Abseits (55.), der VAR griff ein. Auf der Gegenseite traf Reese mit einem Weitschuss den Außenpfosten (58.).
Es ging Schlag auf Schlag weiter: In der 64. Minute wurde Marino von Ernst im Strafraum gefoult, Baur verwandelte den fälligen Elfmeter souverän (65.). Obermair traf zum fünften SCP07-Treffer (67.), Brekalo für die Hertha (70.). In der Folge verteidigten die Gastgeber den deutlichen Vorsprung souverän.
Unser SCP07 verdiente sich den Heimsieg gegen Hertha BSC auch in dieser Höhe. Das Kettemann-Team überzeugte durch eine enorme Intensität und erspielte sich zahlreiche Chancen.